Projekt "Quand la chanson se souvient de la Shoah"


Das Projekt "Quand la chanson se souvient de la Shoah" wird vom Bildungsministerium, der Landeszentrale für politische Bildung und dem Institut français gefördert.

  Am 16. Mai 2019 gastierten die Künstler Aimée Leballeur, Lila Tamazit, Valérian Renault und Fred Ferrand mit ihrem Programm "Chansons erinnern an die Shoah - Quand la chanson se souvient de la Shoah" an der Latina.

Einfühlsam interpretierten die Künstler 16 Chansons, die als Zeugnis der Erinnerungskultur an die Shoah in Frankreich betrachtet werden können.
Berührend wurden die Chansons von Frau Mouchard-Zay, der Tochter von Jean Zay (1904-1944), dem bedeutendsten Bildungspolitiker Frankreichs im vorigen Jahrhundert, eingeführt.

Mit den Chansons aus der Zeit von 1948 bis 2012 stellte das Konzert auch eine Art Entdeckungsreise der Chansonkultur Frankreichs dar, die alle in dieser vorhandenen Richtungen (Ballade, Rock, Jazz) widerspiegelt und allen namhaften Chansonniers (z. B. Barbara oder Goldman) einen Platz gewährt.

Dr. Ch.Losfeld
Co-Organisation und
pädagogische Begleitung

H. Mouchard-Zay
gründete 1991 das CERCIL,
das Kindergedenkmuseum
von Vel d'Hiv in Orléans