Sozialkunde


Seit 20 Jahren beteiligen sich Schülerinnen und Schüler der Latina am MODELL EUROPA PARLAMENT Deutschland

Das Modell Europa-Parlament Latina 2018
vom 22.05. bis 24.05.2018

78 Schüler*innen der 9. Klassen bestimmten im Wettstreit der Ideen und Worte, wer im Frühjahr 2019 unsere Schule beim nationalen MEP in Berlin vertreten soll. Die Leitung der Ausschüsse erfolgte durch 7 Teilnehmer*innen des MEP.de aus den 10. Klassen, die sich im März dieses Jahres erfolgreich präsentiert hatten. Das Präsidium wurde von international und national erfahrenen MEP-Teilnehmer*innen der Klasse 11 gebildet.
Die Teilnehmer*innen debattierten im Paul-Raabe-Saal die Resolutionen zu den Themen Integration sozial benachteiligter Jugendlicher, Umgang mit Europaskeptizismus und rechtspopulistischen Strömungen, Unabhängigkeits-bestrebungen innerhalb von EU-Mitgliedsstaaten und bewussterer Konsum der EU-Bürger*innen.
In der Plenardebatte begrüßten wir zahlreiche Schüler*innen mit ihren Lehrer*innen, die das Geschehen aufmerksam verfolgten.

19. MODELL EUROPA PARLAMENT
Deutschland
04. bis 09. März 2018 in Berlin

In diesem Jahr vertraten Friedemann R., Hannah S., Nora A., Floris L., Arne H., Benedikt M. und Lydia P. als Delegierte Finnlands, sowie Etienne Samuel K. als Ausschussvorsitzender unsere Schule beim nationalen MEP in Berlin.
Sie arbeiteten an Resolutionen zu vielfätigen Themen: institutionelle Weiterentwicklung der EU, aktive Beteiligung Jugendlicher, Bekämpfung von Fluchtursachen, digitaler Binnenmarkt, fairer Handel mit China, effizientere Nutzung von Fördermitteln, Vorgehen gegen Steuerflucht und europäische militärische Kooperation.
Der Flashmob am Brandenburger Tor erregte fröhliches Aufsehen. Blaue, sternengeschmückte Ballons stiegen in den Himmel und trugen je einen Wunsch für die EU mit sich.

Im Bundesrat durften unsere "Finnen" nicht nur tagen, sie beteiligten sich auch aktiv an der Fishbowl-Diskussion mit dem Präsidenten des Bundesrates Michael Müller.

Durch sein engagiertes Auftreten gelang es Friedemann R., sich die Teilnahmemöglichkeit an einem internationalen MEP zu erarbeiten. Herzlichen Glückwunsch!

EU-Schulprojekttag

Am 22.05.2017 diskutierten Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 mit dem Europaabgeordneten der SPD Arne Lietz, der Bundestagskandidatin der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Grit Michelmann dem Abgeordneten der SPD im Deutschen Bundestag Dr. Karamba Diaby über unser politisches System und die Arbeit von Abgeordneten.


Das Modell Europa-Parlament Latina 2017



Vom 08. bis 10. Mai 2017 fand das MEP.latina an unserer Schule statt.

In diesem Jahr gab es fast 50 Delegierte, die in vier Ausschüssen Resolutionen erarbeiteten. 12 Ehemalige unterstützten sie als Ausschussvorsitzende und Präsidentinnen und Präsidenten.

Themen der diesjährigen Veranstaltung waren Biodiversität, Müllmanagement, Urbanisierung und die EU-Jugendgarantie.

Als Zuschauer in der Plenardebatte, die im Paul-Raabe-Saal stattfand, begrüßten wir MdB Dr. Petra Sitte (Die Linke) und MdL Dr. Andreas Schmidt (SPD), sowie zahlreiche Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit ihren Lehrerinnen und Lehrern.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Reden von Hannah Derwanz und Arthur König. Auch der Präsident des vergangenen MEP.de, Velten Schroeter, kam zu Wort.

Den Abschluss bildete die traditionelle La-Ola-Welle quer durch den Saal.


Der Wettbewerb zur politischen Bildung

Seit mehreren Jahren - eigentlich schon traditionell - nehmen unsere Sozialkunde-Kurse der Klassen 10 am Wettbewerb zur politischen Bildung teil, der Ende Juli von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgeschrieben wird. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, im Kurs ein bestimmtes Thema von politischer oder gesellschaftlicher Relevanz in Projektform zu bearbeiten - selbstständig und möglichst kreativ.
Und so ist die erste Doppelstunde der neuen Sk-Kurse etwas anders als erste Doppelstunden in anderen Fächern, denn neben einer allgemeinen Einführung in den Kurs muss der Wettbewerb besprochen werden, was erfahrungsgemäß recht lange dauert, weil gleich am Anfang in freier Abstimmung das Thema zu wählen ist.
In den darauffolgenden Wochen widmen sich die Schülerinnen und Schüler ihrem Projekt. Diese Schritte müssen sie dabei gehen:
- Bildung der Kleingruppe, die jeweils einen Teilaspekt des Themas bearbeiten
- Recherche (mit Erlaubnis der Eltern auch außer Haus: in Archiven, bei Zeitzeugen, zu Umfragen auf der Straße usw.)
- Fertigstellen des Kleingruppenbeitrags
- Fertigstellen des Kursprojekts, meist durch eine gewählte Endredaktionsgruppe
- Schreiben des Projektsberichts (eine halbe Seite) und Versenden der fertigen Arbeit
Der vorletzte Schritt bereitet immer einige Schwierigkeiten, da die endgültige Dokumentation sehr begrenzt ist (in Seitenzahlen oder in Minuten) und somit wirklich nur das Beste ausgewählt werden kann, aber dennoch eine "runde Sache" herauskommen muss. Doch keine Arbeit war umsonst, denn nach Abschicken des Materials präsentieren die Kleingruppen vor allen Schülern der Sk-Kurse 10 ihre Beiträge. Diese Präsentation wird bewertet; dazu kommt die Bewertung der zu führenden Arbeitsmappe, so dass jede/r Schüler/in zwei Noten erhält.
Bis Ende Februar dehnt sich dann die Wartezeit, denn es gehen Jahr für Jahr bei der Bundeszentrale für politische Bildung zwischen zwei- und dreitausend Arbeiten ein. Dafür winken aber auch 500 Preise, darunter Klassen- oder Kursfahrten ins In- und Ausland und lukrative Geldsummen.
Und auch wenn es kein Preis wird: Das Projekt ist auf jeden Fall eine Alternative zum "normalen" Unterricht, weil man sich zu einem frei gewählten Thema selbstständig und kreativ betätigen kann.
Peter Schünemann, Fachbereich Sozialkunde


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