Sozialkunde


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18. MODELL EUROPA PARLAMENT
Deutschland
19. bis 24. März 2017 in Berlin

Sophia Abd Elrahman, Rebecca Adler, Madita Bulk, Clara Henriette Nebe, Ulrike Pfalzgraf, Etienne Samuel Knorre, Jule Domhardt sowie Magnus Olav Hofmann, alle Klasse zehn, schlüpften eine Woche lang in die Rolle von Europaabgeordneten; die Hallenser vertraten dabei Kroatien. Die Ausschussvorsitzende Hannah Derwanz und die Ausschussassistentin Hannah Quinque, beide elfte Klasse, leisteten hilfreiche Unterstützung.
Als europolitische Fragen wurden diesmal solch brisante Themen wie der Brexit, die Radikalisierung Jugendlicher, die Entwicklungspolitik Afrikas, der Umgang mit dem sogenannten IS, der Klimaschutz, die Zukunft des Euros und die gemeinsame Verteidigungspolitik behandelt.

       
In diesem Jahr war Velten Schroeter einer der drei Präsidentinnen und Präsidenten des MEP und leitete souverän und durch die Sitzungen. Während der Debatte im Bundesrat moderierte er die Fishbowl-Diskussion mit der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und aktuellen Bundesratspräsidentin Malu Dreyer. Frau Dreyer rief die Jugendlichen dazu auf, sich an den Pulse of Europe Demonstrationen zu beteiligen um zu zeigen, dass ihnen Europa am Herzen liege; frei nach dem Motto von Albert Einstein: "Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben."
Für die Teilnahme an einem internationalen MEP konnte sich Madita Bulk qualifizieren, sowie Sophia Abd Elrahman auf einem Nachrückerplatz. Herzlichen Glückwunsch!

Der Wettbewerb zur politischen Bildung

Seit mehreren Jahren - eigentlich schon traditionell - nehmen unsere Sozialkunde-Kurse der Klassen 10 am Wettbewerb zur politischen Bildung teil, der Ende Juli von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgeschrieben wird. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, im Kurs ein bestimmtes Thema von politischer oder gesellschaftlicher Relevanz in Projektform zu bearbeiten - selbstständig und möglichst kreativ.
Und so ist die erste Doppelstunde der neuen Sk-Kurse etwas anders als erste Doppelstunden in anderen Fächern, denn neben einer allgemeinen Einführung in den Kurs muss der Wettbewerb besprochen werden, was erfahrungsgemäß recht lange dauert, weil gleich am Anfang in freier Abstimmung das Thema zu wählen ist.
In den darauffolgenden Wochen widmen sich die Schülerinnen und Schüler ihrem Projekt. Diese Schritte müssen sie dabei gehen:
- Bildung der Kleingruppe, die jeweils einen Teilaspekt des Themas bearbeiten
- Recherche (mit Erlaubnis der Eltern auch außer Haus: in Archiven, bei Zeitzeugen, zu Umfragen auf der Straße usw.)
- Fertigstellen des Kleingruppenbeitrags
- Fertigstellen des Kursprojekts, meist durch eine gewählte Endredaktionsgruppe
- Schreiben des Projektsberichts (eine halbe Seite) und Versenden der fertigen Arbeit
Der vorletzte Schritt bereitet immer einige Schwierigkeiten, da die endgültige Dokumentation sehr begrenzt ist (in Seitenzahlen oder in Minuten) und somit wirklich nur das Beste ausgewählt werden kann, aber dennoch eine "runde Sache" herauskommen muss. Doch keine Arbeit war umsonst, denn nach Abschicken des Materials präsentieren die Kleingruppen vor allen Schülern der Sk-Kurse 10 ihre Beiträge. Diese Präsentation wird bewertet; dazu kommt die Bewertung der zu führenden Arbeitsmappe, so dass jede/r Schüler/in zwei Noten erhält.
Bis Ende Februar dehnt sich dann die Wartezeit, denn es gehen Jahr für Jahr bei der Bundeszentrale für politische Bildung zwischen zwei- und dreitausend Arbeiten ein. Dafür winken aber auch 500 Preise, darunter Klassen- oder Kursfahrten ins In- und Ausland und lukrative Geldsummen.
Und auch wenn es kein Preis wird: Das Projekt ist auf jeden Fall eine Alternative zum "normalen" Unterricht, weil man sich zu einem frei gewählten Thema selbstständig und kreativ betätigen kann.
Peter Schünemann, Fachbereich Sozialkunde


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