Sozialkunde


Seit 20 Jahren beteiligen sich Schülerinnen und Schüler der Latina am MODELL EUROPA PARLAMENT Deutschland

20. MODELL EUROPA PARLAMENT
Deutschland
27.01. bis 01.02.2019 in Berlin

Am 20. MEP.de in Berlin nahmen Pauline M., Lydia Schw., Jorinde G., Lennox B., Arne S., Franziska W., Viviane Z. und Agnes M. als Delegierte teil. Friedemann R. leitete als einer von zwei Vorsitzenden einen Ausschuss.
In der Landesvertretung Schleswig Holsteins stellten sich unsere Schüler*innen in einem Quiz als Delegation Polen mit Witz und Wissen in einem Quiz vor.
In diesem Jahr wurden Themen wie der Wiederaufbau Syriens, der Umgang mit Populismus in der EU, eine geregelte Einwanderung in die EU, die Frage nach den Handelsbeziehungen zu den USA, der Umgang mit gezielter Desinformation, die Reduzierung der Treibhausgase, die wirtschaftliche Weiterentwicklung und die Schaffung eines einheitlichen Europäischen Bildungsraums diskutiert.
Agnes M. stellte in der Fishbowldiskussion dem amtierenden Präsidenten des Bundesrates und Ministerpräsidenten von Schleswig Holstein Daniel Günther ihre Frage.
Insgesamt konnte unsere Delegation ihre Arbeit erfolgreich abschließen und Arne S. erhält die Möglichkeit, an einem MEP auf der nächsten, der internationalen Ebene teilzunehmen.
Herzlichen Glückwunsch!

Das Modell Europa-Parlament Latina 2018
vom 22.05. bis 24.05.2018

78 Schüler*innen der 9. Klassen bestimmten im Wettstreit der Ideen und Worte, wer im Frühjahr 2019 unsere Schule beim nationalen MEP in Berlin vertreten soll. Die Leitung der Ausschüsse erfolgte durch 7 Teilnehmer*innen des MEP.de aus den 10. Klassen, die sich im März dieses Jahres erfolgreich präsentiert hatten. Das Präsidium wurde von international und national erfahrenen MEP-Teilnehmer*innen der Klasse 11 gebildet.
Die Teilnehmer*innen debattierten im Paul-Raabe-Saal die Resolutionen zu den Themen Integration sozial benachteiligter Jugendlicher, Umgang mit Europaskeptizismus und rechtspopulistischen Strömungen, Unabhängigkeits-bestrebungen innerhalb von EU-Mitgliedsstaaten und bewussterer Konsum der EU-Bürger*innen.
In der Plenardebatte begrüßten wir zahlreiche Schüler*innen mit ihren Lehrer*innen, die das Geschehen aufmerksam verfolgten.

Der Wettbewerb zur politischen Bildung

Seit mehreren Jahren - eigentlich schon traditionell - nehmen unsere Sozialkunde-Kurse der Klassen 10 am Wettbewerb zur politischen Bildung teil, der Ende Juli von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgeschrieben wird. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, im Kurs ein bestimmtes Thema von politischer oder gesellschaftlicher Relevanz in Projektform zu bearbeiten - selbstständig und möglichst kreativ.
Und so ist die erste Doppelstunde der neuen Sk-Kurse etwas anders als erste Doppelstunden in anderen Fächern, denn neben einer allgemeinen Einführung in den Kurs muss der Wettbewerb besprochen werden, was erfahrungsgemäß recht lange dauert, weil gleich am Anfang in freier Abstimmung das Thema zu wählen ist.
In den darauffolgenden Wochen widmen sich die Schülerinnen und Schüler ihrem Projekt. Diese Schritte müssen sie dabei gehen:
- Bildung der Kleingruppe, die jeweils einen Teilaspekt des Themas bearbeiten
- Recherche (mit Erlaubnis der Eltern auch außer Haus: in Archiven, bei Zeitzeugen, zu Umfragen auf der Straße usw.)
- Fertigstellen des Kleingruppenbeitrags
- Fertigstellen des Kursprojekts, meist durch eine gewählte Endredaktionsgruppe
- Schreiben des Projektsberichts (eine halbe Seite) und Versenden der fertigen Arbeit
Der vorletzte Schritt bereitet immer einige Schwierigkeiten, da die endgültige Dokumentation sehr begrenzt ist (in Seitenzahlen oder in Minuten) und somit wirklich nur das Beste ausgewählt werden kann, aber dennoch eine "runde Sache" herauskommen muss. Doch keine Arbeit war umsonst, denn nach Abschicken des Materials präsentieren die Kleingruppen vor allen Schülern der Sk-Kurse 10 ihre Beiträge. Diese Präsentation wird bewertet; dazu kommt die Bewertung der zu führenden Arbeitsmappe, so dass jede/r Schüler/in zwei Noten erhält.
Bis Ende Februar dehnt sich dann die Wartezeit, denn es gehen Jahr für Jahr bei der Bundeszentrale für politische Bildung zwischen zwei- und dreitausend Arbeiten ein. Dafür winken aber auch 500 Preise, darunter Klassen- oder Kursfahrten ins In- und Ausland und lukrative Geldsummen.
Und auch wenn es kein Preis wird: Das Projekt ist auf jeden Fall eine Alternative zum "normalen" Unterricht, weil man sich zu einem frei gewählten Thema selbstständig und kreativ betätigen kann.
Peter Schünemann, Fachbereich Sozialkunde


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