Projekte

Der Fachbereich Physik bietet interessierten Schülerinnen und Schülern seine Unterstützung bei Projekten und Wettbewerben an, zum Beispiel:

Schuljahr 2017/2018

"Jugend forscht / Schüler experimentieren"

Die Schülerinnen Sira Lukas und Frederike Saal aus der Klasse 7/4 haben beim Regionalwettbewerb am 14. Februar 2018 den 1. Platz errungen.
Wir gratulieren zum Sonderpreis des Lions Club und zur erfolgreichen Nominierung zum Landeswettbewerb in Magdeburg!

Physikolympiade des Landes Sachsen-Anhalt

In der Endrunde der 14. Physikolympiade des Landes Sachsen-Anhalt errang Marta Imke einen 3. Preis in der Olympiadeklasse 10.

An der 1. Stufe hatten 19 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.
Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern der einzelnen Klassenstufen!


Unser Ausflug in das Science Center nach Berlin

Wenn man schon mal nach Berlin fährt, dann opfert man doch auch gern mal seinen Schlaf, denn unser Ausflug begann am 30.11.17 um 6: 00 Uhr am Morgen bei gefühlten -5 °C am Busbahnhof. Unser Ziel: das Spectrum Science Center für Physik in Berlin. Nach zwei ermüdenden Stunden Busfahrt erreichten wir endlich Berlin und so auch das Physikmuseum. Da wir uns zuletzt im Physikunterricht mit der Elektrizitätslehre beschäftigt hatten, besuchte vorerst die eine Hälfte unserer Klasse das Schülerlabor.
Dort beschäftigten wir uns etwas intensiver mit zwei Physikern aus dem 18. Jahrhundert. Zum einen mit dem Italiener Allessandro Volta, welcher die Batterie erfand und dem in Deutschland geborenem Georg Christoph Lichtenberg, der erheblich bei der Erforschung der elektrischen Leitung half. Je vier Schüler beschäftigten sich zu einem Experiment der Wissenschaftler. Dabei probierte sich die Volta-Gruppe an dem Bau einer Batterie: dazu legten sie je eine in Salzwasser getränkte Lederplatte unter eine Kupferplatte, auf welcher wiederum eine Zinkplatte lag. Diesen Vorgang wiederholten sie 20- 30-mal und verbanden die äußeren Seiten am Ende mit zwei Drähten, durch welche elektrischer Strom fließen sollte.
Zum Nachweisen zweier verschiedener Ladungen rieb die andere Gruppe mit Kaninchenfell über eine mit Harz beschichtete Platte. Danach legten sie einen Deckel auf diese Platte und übertrugen mit ihren Fingern. Schließlich stellten sie den Deckel auf einen Kegel und die Ladung, die während des Reibens entsteht, wurde nochmal einmal übergeleitet. Zum Schluss streuten sie ein Pulver darüber, um zu sehen, ob die Ladung positiv oder negativ ist. Das erkennt man daran, wie diese Strahlen die dabei entstehen aussehen.
Doch das ist natürlich nicht alles, was man in einem sogenannten "Mitmachmuseum" anfangen kann. Das gesamte Gebäude ist neben dem Schülerlabor in verschiedenen Fachbereiche, wie Optik, Magnetismus und Mechanik eingeteilt. Insgesamt kann man sich im Museum mit 7 Themenbereichen beschäftigen.
Große Live-Experimente, wie das Hexenhaus, blieben bei vielen von uns besonders im Gedächtnis.
Aus Respekt vor dem Berliner Berufsverkehr entschlossen wir uns schon eine Stunde vor planmäßiger Abfahrt loszufahren. So ganz ging unser Plan leider nicht auf, letztendlich verbrachten wir 2,5 Stunden auf den Berliner Großstraßen und dann noch einmal zwei Stunden auf der Autobahn.
Am Ende müssen wir uns jedoch wahrscheinlich alle eingestehen, dass eines am Ende dieser Fahrt in unserem Kopf bleibt: Hic, haec, hoc, …