Geschichte


Schülerarbeiten
Jahrgang 10
Schülerarbeiten
Jahrgang 11
Geschichtsprojekt
Jahrgang 9
  Schülerarbeiten
Krakau/Auschwitz


Sehr geehrte Eltern, SchülerInnen und KollegInnen,

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienfahrt (Jahrgang 11) nach Krakow/Auschwitz
werden ihre Arbeitsergebnisse traditionsgemäß
im Rahmen der Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag vorstellen.

In diesem Schuljahr findet die Veranstaltung am 29.01.2018 statt.


Auch dieses Jahr fand im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Studienfahrt nach Krakau/Auschwitz statt. Dies ist eine Fahrt, die wir gemeinsam mit dem Elisabeth-Gymnasium durchführen und die stets in der letzten Woche vor den Herbstferien stattfindet. Es hat sich in beiden Schulen schon längst eine entsprechende Tradition etabliert, die auch bei den Schülern auf großes Interesse stößt. Möglich gemacht wurde unsere Reise durch die finanzielle Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung, der Bethe-Stiftung, dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.
Es handelt sich hierbei um eine fünftägige Reise nach Polen mit einer Vielzahl von lehrreichen und sehr interessanten Programmpunkten. Darunter fielen ein Rundgang durch die abendliche Altstadt Krakaus, der Besuch der ehemaligen Emaillewarenfabrik von Oskar Schindler und nicht zu vergessen die Führung durch das ehemalige jüdische Viertel "Kazimierz" und dort auch der Besuch einer Synagoge.

Als Programmpunkt bedeutungsvoll und berührend war der Besuch der Konzentrationslager Auschwitz 1 und Auschwitz 2 Birkenau. Vor unserer Fahrt ging es mir so wie vielen meiner Mitschüler. Wir fragten uns, wie wir auf diese Orte, an denen Verbrechen begangen wurden, deren Grausamkeit wir uns auch nur im entferntesten kaum vorstellen konnten, reagieren würden. Es war ganz anders als in den typischen Filmklischees. Bei unserem ersten Besuch vom Stammlager-Auschwitz war das Wetter ausgezeichnet. Strahlender Sonnenschein und überall liefen eifrig Touristengruppen umher. Es schien ein friedlicher schöner Ort zu sein. Erst bei der Führung durch das Lager und den Erläuterungen des Guides begannen wir allmählich das wahre Grauen zu verstehen, das an diesen Ort geherrscht hat. Die seelenlosen Zahlen aus unserem Geschichtsunterricht bekamen Gesichter, auf einmal sahen wir die Menschen hinter ihnen. Wie sie alle ihr eigenes, glückliches, normales Leben lebten, genauso wie wir, bis sie gewaltsam aus eben diesem herausgerissen und in die wortwörtliche Hölle auf Erden gebracht wurden. Wie konnten in diesem bedrückenden, unmenschlichen Umfeld die armen Menschen Hoffnung schöpfen, die ihnen half durchzuhalten? Unsere Herzen wurden schwer. Wir begriffen, dass es damals Menschen waren wie wir, Menschen mit Familien, mit Freunden, mit Plänen für ihre Zukunft und mit Träumen.

Wir können das Geschehene nicht ungeschehen machen, aber wir können dafür sorgen, dass wir und andere sich an sie erinnern. Aus den Abscheulichkeiten der Taten sind von Lehren in dem Sinne zu ziehen, dass die Freiheit immer die Freiheit des Andersdenkenden ist. In Glaube, Religion oder Weltanschauung soll jeder frei sein und darf nicht diskriminiert, oder wie hier weit schlimmer behandelt werden. Der Gedanke an die Konzentrationslager und dem dortigen Geschehen muss zur Einsicht führen, dass es nie wieder zu solchen Verbrechen gegen die Menschheit und die Menschlichkeit kommt, denn:
"Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt sie zu wiederholen" -George Santayana-
Niklas Böde

Projekttag im Landesmuseum Halle

Am 19.10.17 waren wir, die Klasse 5/1 der Latina, im Landesmuseum für Vorgeschichte zum Thema Steinzeit. Gemeinsam sind wir mit unserer Geschichtslehrerinn Frau Urbach mit der Straßenbahn zum Museum gefahren. Dort wurden wir von freundlichen Mitarbeitern empfangen. Dann haben wir unsere Sachen abgestellt und gleich ging es los.
Als erstes haben wir ein Bild angesehen, darauf waren Urmenschen zu sehen die an einem See ihre Häuser aufgestellt hatten. Sie bauten die Häuser so auf, dass der Wind nicht hinein gelangen konnte, so war es in ihren kleinen Strohhütten immer warm. Es war ein Bild von den Ersten Menschen mit Feuer. Dann sind wir weiter gegangen, während des Rundgangs haben wir viele Knochen gesehen.
Im Landesmuseum gibt es 2 Mammuts die im Geiseltalsee gefunden wurden, ein Jungtier und ein ausgewachsenes Mammut. Dort ist auch ein 4 Meter hoher Elefant ausgestellt, leider ist er nicht echt. Es gibt dort fast alles, was zur Steinzeit gehört, Familiengräber, normale Gräber, ein Auerochse, ihn hat man nicht gejagt, weil man Fleisch und Knochen brauchte sondern es diente zur Mutprobe von Männern. Dort ist die größte Axt- und Beilsammlung Europas. Elefanten hat man in der Steinzeit so gefangen, dass man sie am Körper verletzt hat und dann haben sie gewartet bis die Tiere an ihren Verletzungen gestorben sind.
Nach ungefähr einer Stunde sind wir wieder zu unseren Sachen gegangen und haben erst mal gefrühstückt.

Im Anschluss haben wir Ton bekommen und sollten eine Perle anfertigen, um zu wissen, was man bei diesem Ton beachten muss.
Nach der Probearbeit durften wir uns aussuchen ob wir ein Amulett, eine Schale oder ein Tier machen wollten. Der Mitarbeiter, der uns durch das Museum geführt hat, hat uns gezeigt wie wir die Schalen in den verschiedenen Arten anfertigen konnten. Die meisten haben sich für eine Schale entschieden und es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht.
Wir hatten eine Stunde Zeit und alle haben es geschafft und sich sehr viel Mühe gegeben. Es sind wunderschöne normale Schalen, Tierschalen und Tiere geworden.

Dann mussten wir uns leider schon verabschieden und sind wieder in die Schule gefahren.
Fiene Aust

"Auf Luthers Spuren"

Am 13. Januar 2017 hatten wir, die Klasse 7/3, gemeinsam mit Frau Urbach einen Termin in der Moritzburg. Wir wollten den Spuren der Reformation in Halle nachgehen.
Wir haben die Maria-Magdalenen-Kapelle, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde und danach neu aufgebaut werden musste, besucht. Hier haben wir etwas über Kardinal Albrecht von Brandenburg erfahren, der in der Zeit der Reformation lebte und über dessen Ablass sich Luther empörte. Kardinal Albrecht hatte viele Schulden und wollte diese durch eine Übereinkunft mit dem Papst (Ablasshandel) tilgen.
Danach haben wir in einem anderen Gebäude den Heiligen Moritz, der ein Offizier war und nach dem die Moritzburg benannt wurde, besichtigt.
Im Gerichts- und Festzimmer der Halloren haben wir in Gruppenarbeit die Unterschiede zwischen Medaillen und Münzen kennengelernt. Andere Gruppen haben sich mit Flugblättern der damaligen Zeit beschäftigt und konnten die Methode zur Arbeit mit Flugblättern hier erfolgreich anwenden.
Dieser Ausflug hat uns sehr gefallen und wir würden das gern zu einem anderen Thema wiederholen.
Anna Abraham, Karoline Rost, G.Urbach


Zum Seitenanfang
home