Geographiexkursionen




Ausflug in den Botanischen Garten

Am Freitag, den 10. März 2017, besuchten wir im Rahmen des Geographieunterrichtes mit unserer Fachlehrerin Frau Urbach zu dem Thema "Zwischen Regenwald und Wüste" den botanischen Garten.

Zunächst gingen wir in das Gewächshaus mit den Pflanzen des tropischen Regenwaldes. Dort zeigt uns Frau Bernd einige Pflanzen mit deren Anpassungen an das feuchte Tageszeitenklima, in dem es immer um den Kampf um das Licht geht. So sahen wir zum Beispiel die Ananas, die dieses Jahr das erste Mal überhaupt im Botanischen Garten eine Frucht trug, verschiedenste Aufsitzerpflanzen wie Orchideen und Bromelien und viele weitere mit Anpassungen, wie Wurzeln, die in die Luft wachsen, gerollte Blätter und mehr.

Anschließend besuchten wir das Gewächshaus mit den Pflanzen der fast vegetationslosen Wüsten und den vegetationsarmen Halbwüsten. So sahen wir verschiedene Kakteen welche nicht in Afrika wachsen mit fleischigen Sprossachsen als Schutz vor Austrocknung, mit giftigen Flüssigkeiten zum Schutz vor Tierfraß und mit zu Dornen zurückgebildeten Laubblättern. Außerdem schauten wir uns Pflanzen wie Aloe, Agave, Wolfsmilchgewächse und viele weitere an.
Karl Ebert, Klasse 7/3

Erstaunlich! was Pflanzen so drauf haben

Im Mai 2017 besuchten unsere 6. Klassen im Rahmen des Geographieunterrichts den Botanischen Garten. Im Mittelpunkt standen die Pflanzen des Mittelmeerraumes und ihre Anpassung an die klimatischen Verhältnisse.

Bewaffnet mit Bleistift und Radiergummi starteten wir von der Schule aus und liefen ungefähr eine halbe Stunde bis zum Botanischen Garten. Dort erwartete uns Frau Berndt und erzählte uns, was wir in der nächsten Stunde vorhaben.
Wir erhielten ein Arbeitsblatt, welches wir im Verlauf unseres Rundgangs ausfüllten. Dort fanden wir Aufgaben zu den klimatischen Besonderheiten Südeuropas und zu den Pflanzen am Mittelmeer und in anderen Regionen der Erde.
Zuerst lernten wir den unscheinbaren Mäusedorn kennen. So erfuhren wir mit welchen Tricks sich die Pflanze an ihre Umgebung angepasst hat, um sich vor der Austrocknung durch die Sonne und auch vor sogenannten "Fressfeinden" zu schützen. Im Jahr 2002 wurde sie zur Arzneipflanze des Jahres gekürt.
Am Gewächshaus stand unser zweiter Experte, der Ilex, auch Stechpalme genannt. Dieser immergrüne Strauch oder Baum kann durchaus eine Höhe von 25 Metern erreichen. Die Blätter sind ledrig mit einer wachsartigen Schicht versehen, die ihm Glanz verleiht, die Blattränder sind entweder glatt oder gesägt, man kann auch sagen dornig. Also Vorsicht!... hier kann man sich richtig verletzen.
Danach betrachteten wir im Außenbereich noch viele andere Exemplare. Einige davon waren uns auch schon bekannt, so zum Beispiel der Rosmarin, der Oleander oder der Lavendel. Im Gewächshaus fanden wir noch jede Menge anderer Pflanzen, die ähnliche oder auch ganz andere Strategien entwickelt haben, um zu überleben. Nun hatten wir eine halbe Stunde Zeit, uns die Pflanzen genauer zu betrachten und unsere Aufzeichnungen zu vervollständigen.
Es ist schon erstaunlich, mit welcher Vielfalt an Anpassungen und special effects, die an ihren Standort gebundenen Pflanzen arbeiten, um den äußeren Gegebenheiten zu trotzen. Hier nur eine kleine Auswahl: kleine, lederartige Blätter, Dornen, eine Wachsschicht, einige scheiden Düfte aus und produzieren bestimmte Gifte oder Abwehrstoffe, ähnlich einer Jalousie können einige Pflanzen ihre Blätter so drehen, das wenig Sonnenstrahlen das Blatt treffen... und die Vielfalt scheint grenzenlos zu sein. Wir erfuhren auch, dass es solche Pflanzen nicht nur im Süden Europas gibt, sondern zum Beispiel auch in Australien oder Afrika.
Bei unserer letzten Aufgabe wählte jeder eine Pflanze aus und fertigte eine Skizze an, dazu musste man genau beobachten. Somit wurden wir ein bisschen zum Detektiv, nur die Lupe fehlte uns. Aber auch das haben wir gemeistert: Blattform, Blattrand, Blattstiel, Blattfläche, Blattgrund, Blattadern.
Am Ausgang verabschiedeten wir uns von Frau Berndt und gingen zur Schule zurück.

  

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